14.06.2010
Der Stadtverband der CDU in Dietzenbach nimmt die aktuelle Diskussion in der lokalen Presse zum Anlass die verabschiedeten Sparmaßnahmen des Haushalts 2010 zu begründen und damit weiteren Missverständnissen vorzubeugen.
Außer Frage steht, dass Integration in Dietzenbach gefördert werden muss, um ein harmonisches Miteinander der vielen Nationen zu ermöglichen. Dazu zählen
natürlich auch vielfältige Sport- und Freizeitangebote.
Leider müssen wir uns
aber auch der bedrohlichen Haushaltslage stellen. Es kann nicht sein, dass wir
trotz großer Defizite weiter Geld in die verschiedensten kleinen Projekte
stecken. Nicht zuletzt muss jeder Euro auch erst erwirtschaftet werden. Wir als
CDU möchten der Dietzenbacher Bevölkerung nicht noch weitere Schulden aufbürden.
Von einer Gefährdung des Integrationsprozesses durch den Wegfall der städtischen Förderung, z.B. für den Mitternachtssport kann keine Rede sein, zumal viele Projekte durch privates Engagement (Sponsoring etc.) weitergeführt werden können.
Mit den Beschlüssen, die durch die Mehrheit der CDU-Fraktion im Stadtparlament verabschiedet wurden: die Berufung einer Integrationsbeauftragten, dem Bildungshaus, dem Auftrag an ein Hochschul-Institut zur Begleitung und Steuerung des Integrationsprozesses, dem Boxprojekt, dem Wiederaufleben der Arbeitsgruppe Integration unter der Leitung der Stadtverordnetenvorsteherin, bekennt sich die CDU Dietzenbach ausdrücklich zu einer umfassenden und zielorientierten Integrations- und Bildungsverpflichtung der Kommune, ohne allerdings das Gebot des sparsamen Umganges mit den öffentlichen Geldern aus den Augen zu verlieren.
Stadtverband und Fraktion sehen zu dieser Politik keine Alternative und wünschen sich in Zukunft eine sachbezogene politische Auseinandersetzung – im Interesse der Bürgerschaft Dietzenbachs.
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